Sonntag, 16. August 2026

Nirgendwo mehr daheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Nirgendwo mehr daheim                                                             

  

Heimat opfern müssen, um Freiheit zu leben

Alles aufgeben, zurücklassen, alles verloren

Um in der Fremde, heimatlos zu leben

Erinnerungen zu hüten, von dort, wo du einst geboren

 

Heimat aufgeben müssen, für die Freiheit

Mit nur einem Koffer vor fremdem Bahnhof ich stand

Ohne Ahnung, wo liegt die Zukunft, was bringt die Zeit

Allein in der Fremde, weit weg von zuhause, „mit staatenlosem Pass“ in der Hand

 

Mit nichts standen wir mitten im Leben

Raue Wirklichkeit zeigte uns den Preis der Freiheit

Heimat wird es nie mehr geben

Das zeigten uns die Jahrzehnte, des Lebens Vergänglichkeit

 

Mittendrin in der Freiheit, verlassen und allein

Jeder Weg gepflastert mit Steinen ohne Glanz, keine Sterne scheinen

Freiheit ist wunderbar, kann auch schmerzvoll sein

Wenn du siehst, was du verloren, warum Geist und Seele weinen

 

Ein tägliches Kämpfen, neues Leben aufzubauen

Allein in der Fremde, ohne Wärme, ohne Heimatgeborgenheit

Ich kann jede Stunde Richtung Heimat schauen

Nur „daheim“ sein kann ich nicht, das zeigt mir die Wirklichkeit

 

Die Wirklichkeit war Kampf, Kämpfen, oft hilflos davorstehen

Jedes Mal öffnete ich dann den Koffer gelebter Erinnerung

Wer Freiheit leben wollte, musste durchs Feuer, über Dornen und Steine gehen

Am Ende bleibt die Einsicht, nirgendwo mehr daheim, nur noch spürbare Hoffnung

 

Heimat, eine zweite Heimat, die gibt es für mich nicht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   04.08.2026

 

 

 

 

Samstag, 15. August 2026

Mensch, DU entscheidest, immer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Mensch, DU entscheidest, immer                                                 

  

Mensch

Warum kannst DU nicht zufrieden sein

DU kommst und gehst, allein, ganz allein

 

Mensch

Siehst DU nicht, wie gütig Erde, Natur und Himmelszelt

Siehst DU nicht, wie wertvoll Leben, wie schön und reich unsere Welt

 

Mensch

Wach auf!  DU hast nur EIN Leben

Kriege, Töten, Vernichten, sie werden dir kein zweites Dasein geben

 

Mensch

Werde wach! Schau zur Natur, sie schenkt uns, kostenlos, all ihre Gaben

Und DU stehst undankbar vor Soll und Haben

 

Mensch

Du lässt unsere Erde erblühen, gedeihen

DU musst Ehrfurcht leben, keiner wird dir ein zweites Leben, unsere Erde leihen

 

Mensch

DU musst aufwachen, Kriege beenden, mit Töten und Zerstören aufhören

Sonst stehst DU, eines Tages, allein da, weil Himmel, Erde, Natur, dich nicht erhören

 

Wir müssen Ehrfurcht, die Liebe leben

Wir müssen dankbar und zufrieden sein

Mensch, wach auf! Nur einmal sind DIR deine Jahre gegeben

DU allein entscheidest, willst DU Kriegsverbrecher oder ewiger Friedensstifter sein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  29.07.2026

 

Freitag, 14. August 2026

Ein zweites Leben gibt es nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Ein zweites Leben gibt es nicht                                                  

  

Baumkronen umarmt vom Sonnenlicht

Im Garten, duftendes Blütenmeer

Diese Kriege, dieses Töten, sie enden nicht

Tausende getötete Unschuldige. Hat KEINER ein „Herz“ mehr

 

Ein Herz für die Menschen, Leben, Natur

Keiner mehr ein Herz für Kinder, die am meisten zu leiden

Mensch, DU hast nur eine einzige Lebensspur

Warum kannst DU töten, zerstören

 

Mensch, schau vor dich hin, schau in die Welt

Was dir geschenkt, welches ist deine Pflicht

Mensch, warum DU Leiden und Schmerz der Welt bestellt

Vergiss nie, Mensch, ein zweites Leben gibt es auch für dich nicht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  29.07.2026

 

Nirgendwo mehr daheim

                  Foto:©Elisabeth Anton     Nirgendwo mehr daheim                                                                 Heimat...