Samstag, 30. Mai 2026

Unmenschlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Unmenschlichkeit                                                                     

  

Unmenschlichkeit

Das sind die Schatten deiner Seele

Die Eisberge deines Herzens

Die Ahnungslosigkeit deines Geistes

 

Unmenschlichkeit

Sie lässt dich nicht spüren

Sie lässt dich nicht sehen

Was die Liebe, was eine behutsame Umarmung

 

Unmenschlichkeit

Das ist Sadismus in gelebter Form

Gefühlsarmut grenzenlos

Wenn man fernab jeglicher Herzensgüte

 

Unmenschlichkeit

Lebt nur, wer die Liebe nicht kennt

Wer nicht ahnen kann, welch Leid und Schmerz er streut

Wenn die Gütesäulen seines Herzens verstummt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   17.05.2026

 

 

 

 

Die alte Bank am Waldesrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Die alte Bank am Waldesrand                                                     

  

Die alte Bank, dort am Waldesrand

Wo die Stille von den Bäumen umarmt

Dort, dort reicht die Natur, jedem, ihre Hand

Waldesrauschen, als ob der Himmel sich meiner erbarmt

 

So oft saß ich dort, auf der alten Bank

Die mehr Schatten als Sonne gesehen

Meine Hände zum Gebet, mein Augenblick voller Ehrfurcht und Dank

Wenn in stiller Zufriedenheit meine Träume westwärts gehen

 

Dort, wo das Abendrot den Horizont berührt

Dort, wo der Sonne Farbenpracht zu erleben

Dort, wo man die Ehrfurcht spürt

Vor allem, was Himmel, Erde und Natur uns geben

 

Dort, die alte Bank am Waldesrand

Sie steht so allein da, sie schweigt

Was immer sie gesehen, dort am Waldesrand

Ich mag sie, in jedem Jahr, wenn im Gebet ich, voller Ehrfurcht, mich vor ihr verneigt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  16.05.2026

 

Freitag, 29. Mai 2026

Wer, wer will den „Weltfrieden!“ nicht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

  

Wer, wer will den „Weltfrieden!“ nicht?                                    

  

Wer, wer will den Weltfrieden nicht

Wer schaut, warum, skrupellos, zu den vielen Toten

Getötete Unschuldige, beendet ihr Lebenslicht

Wer, wer komponiert hier nur noch nach sadistischen Noten

 

Wer all dieses Sterben, Vernichten, nicht beendet

Wer kein Mitgefühl für die Millionen Toten

Wer nicht all die Kriege Richtung Frieden wendet

Lebt nicht ewig, gehört irgendwann auch zu „den Toten“

 

Keiner lebt ewig, wir werden alle sterben

Selbst Macht und Sadismus sind irgendwann gestorben, tot

Mensch, was willst du deiner Kinder Zukunft vererben

Mensch, DU allein, Du bist fähig, Kriege zu beenden, das Töten, jede Hungersnot

 

Mensch, wach auf! Macht und Geld schützen nicht

Vor deinem Tod. Jeder von uns stirbt für sich allein

Mensch, zünde es für immer an, das Weltfriedenslicht

Irgendwann werden wir, ALLE, nur noch „gewesen“ sein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   16.05.2026

 

Unmenschlichkeit

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