Foto:©Elisabeth Anton
Im Strom der Ewigkeit ist alles geplant
Manchmal ist der Augenblick so bitter schwer
Man kann nicht mal mehr fragen
Warum ist das Glas nicht schon leer
Warum nicht zu Ende, die Zeit an allen Tagen
Manchmal schafft man den Schmerz nicht mehr
Weil zu groß das Leiden, die Traurigkeit
Manchmal ist alles nur noch öd und leer
Man sieht nur noch, dass sie schwer die Zeit
Im Strom der Ewigkeit ist alles geplant
Ob Schnee oder Eis, ob Glück oder Sonnenlicht
Manchmal das Leben mehrmals mahnt
Nur seine Mahnungen verstehen, das will man nicht
Man lebt den Tag, das Jahr, die Stunden
Versäumt oft Augenblick um Augenblick
Manchmal sind sie zu tief, die Wunden
Und die Tränen, sie kehren immer wieder zurück
Bleib aufrecht, im Tränenmeer deiner Sorgen
Glaube an das Gute, auch wenn Tränen in deinem Gesicht
Nach jeder Nacht kommt ein neuer Morgen
Lebe deine Zeit, wie sie dir gegeben. Deine letzte Stunde wählst DU NICHT
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.10.2025