Samstag, 30. Mai 2026

Die alte Bank am Waldesrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Die alte Bank am Waldesrand                                                     

  

Die alte Bank, dort am Waldesrand

Wo die Stille von den Bäumen umarmt

Dort, dort reicht die Natur, jedem, ihre Hand

Waldesrauschen, als ob der Himmel sich meiner erbarmt

 

So oft saß ich dort, auf der alten Bank

Die mehr Schatten als Sonne gesehen

Meine Hände zum Gebet, mein Augenblick voller Ehrfurcht und Dank

Wenn in stiller Zufriedenheit meine Träume westwärts gehen

 

Dort, wo das Abendrot den Horizont berührt

Dort, wo der Sonne Farbenpracht zu erleben

Dort, wo man die Ehrfurcht spürt

Vor allem, was Himmel, Erde und Natur uns geben

 

Dort, die alte Bank am Waldesrand

Sie steht so allein da, sie schweigt

Was immer sie gesehen, dort am Waldesrand

Ich mag sie, in jedem Jahr, wenn im Gebet ich, voller Ehrfurcht, mich vor ihr verneigt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  16.05.2026

 

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