Foto:©Elisabeth Anton
Die alte Bank am Waldesrand
Die alte Bank, dort am Waldesrand
Wo die Stille von den Bäumen umarmt
Dort, dort reicht die Natur, jedem, ihre Hand
Waldesrauschen, als ob der Himmel sich meiner erbarmt
So oft saß ich dort, auf der alten Bank
Die mehr Schatten als Sonne gesehen
Meine Hände zum Gebet, mein Augenblick voller Ehrfurcht und Dank
Wenn in stiller Zufriedenheit meine Träume westwärts gehen
Dort, wo das Abendrot den Horizont berührt
Dort, wo der Sonne Farbenpracht zu erleben
Dort, wo man die Ehrfurcht spürt
Vor allem, was Himmel, Erde und Natur uns geben
Dort, die alte Bank am Waldesrand
Sie steht so allein da, sie schweigt
Was immer sie gesehen, dort am Waldesrand
Ich mag sie, in jedem Jahr, wenn im Gebet ich, voller Ehrfurcht, mich vor ihr verneigt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
16.05.2026
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