Donnerstag, 4. Juni 2026

Warum wollen die Menschen den Frieden nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Warum wollen die Menschen den Frieden nicht                         

  

Bomben, Raketen, ein Flammenmeer, Drohnen

Menschen, Leben, Natur, nur noch zerstören

Warum können, wollen die Menschen nicht mehr in Frieden wohnen

Warum kann man den Friedenswunsch der Menschheit nicht erhören

 

Die Welt hat alles, für alle Menschen unserer Zeit

Warum leben wir nicht, in Freiheit und Frieden, unsere Stunden

Warum leben wir nicht umarmende Geborgenheit

Warum, jeden Tag, neue Opfer, neue Wunden

 

Menschheit, wir brauchen weder Kriege noch Töten noch Hungersnot

Wir brauchen keine Heldengräber mehr

Jeden Tag nur Leiden, Schmerzen, der Unschuldigen Tod

Will keiner mehr sehen, dass das Glas unserer Jahre, eines Tages, für ALLE, LEER

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 01.06.2026

 

Mittwoch, 3. Juni 2026

Abgrundtief, diese Machtgierigen ohne Herz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Abgrundtief, diese Machtgierigen ohne Herz                             

  

Nachrichtenzeit

Ruinen umarmt vom schweigenden Wind

Getötete Unschuldige

Und „Frieden“ in weiter Ferne

 

Es erschüttert mich, es macht mich traurig

Wenn ich all diese Ruinen der Häuser sehe

Deren Bewohner vertrieben

Die Getöteten schweigen, die Hinterbliebenen weinen, lebenslang

 

Überall Häuserruinen im leisen Sommerwind

Wo einst Kinderlachen zu hören

Weinen heute die Natur, die Erde, selbst die Gräser, die Blumen

Die Häuser verlassen, die Menschen auf „Wanderung“ geschickt

 

Nachrichtenzeit

Ruinen, nur noch Ruinen und Getötete

Getötete, überall nur noch getötete Unschuldige

Wollen die Menschen das nicht mehr sehen

Wie abgrundtief eine Menschheit, die den „Frieden!“ nicht will

 

Was wollt IHR unseren Kindern als Zukunft hinterlassen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 31.05.2026

 

So eilen auch unsere Jahre, still und leise

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

So eilen auch unsere Jahre, still und leise                       

  

Wie die Blätter leise fallen, zur Herbstzeit

Wenn der Baum sich auszieht, weil er ausruhen muss

So eilen auch unsere Jahre, zu jeder Jahreszeit

Irgendwann ist für alles und jeden Schluss

 

Wie der bunte Blätterteppich

So werden auch wir langsam alt

Des Herbstes Buntheit so wunderschön, ein Farbenteppich

Irgendwann, irgendwann Winter vor der Tür, es wird kalt

 

Jahreszeiten durchleben wir alle

Jeder mit seinem Blütenmeer

Mal Hoffnung grenzenlos, mal plötzlich eine Falle

Irgendwann sind die Blätter unserer Jahre bunt, die Baumkronen leer

 

Alles kommt und geht, zu jeder Jahreszeit

Mal singt der Wind, mal die Wellen, mal die Meise

Wir leben Farben die welken, wenn zu Ende ihre Zeit

So eilen auch unsere Jahre, still und leise

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.05.2026

 

 

Ich danke dir, mein Herrgott

                  Foto:©Elisabeth Anton     Ich danke dir, mein Herrgott                                                 Ich danke dir, ...