Foto:©Elisabeth Anton
Wolkengemälde, umarmt vom Wind
der Vergänglichkeit
Wie schön er sich gefärbt
Der Himmel, in seiner Allmächtigkeit
Es gibt Dinge, die man nicht vererbt
Weil sie Augenblicke der Vergänglichkeit
Was er dir eben bietet, der Augenblick
Kann im nächsten, Vergangenheit sein
Das Leben kennt nur ein Vorwärts, kein Zurück
So war es, so ist es, so wird es immer sein
Kannst du des Augenblickes Schönheit leben
Dann darfst du sie spüren, deine Lebenszeit
Wenn dir Schönheit des Geistes, der Seele gegeben
Genieße dieses Glück, als Dankbarkeit
Wer sehen kann, wie des Himmels Farbenschichten
Sich umarmend verflechten zum schönsten Wolkenteppich
Der kann in Fülle genießen und berichten
Wie schön es ist, auch was vergänglich
Kaum ein Wolkengemälde zu Ende geformt
Schon nimmt der Wind diese Schönheit mit
Wolkenbilder, sie sind nicht genormt
Weil sie der Vergänglichkeit steter Schritt
Sie ziehen weiter, mit dem stillen Wind
Mal da, mal dort, umarmt von Formen- und Farbenmagie
Wolkengemälde am Firmament, wie schön sie sind
Wer sie sehen, genießen kann, vergisst diese Wunder der Natur nie
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
04.10.2019
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