Mittwoch, 18. Dezember 2019

Wolkengemälde, umarmt vom Wind der Vergänglichkeit

















 Foto:©Elisabeth Anton




Wolkengemälde, umarmt vom Wind der Vergänglichkeit           





Wie schön er sich gefärbt

Der Himmel, in seiner Allmächtigkeit

Es gibt Dinge, die man nicht vererbt

Weil sie Augenblicke der Vergänglichkeit



Was er dir eben bietet, der Augenblick

Kann im nächsten, Vergangenheit sein

Das Leben kennt nur ein Vorwärts, kein Zurück

So war es, so ist es, so wird es immer sein



Kannst du des Augenblickes Schönheit leben

Dann darfst du sie spüren, deine Lebenszeit

Wenn dir Schönheit des Geistes, der Seele gegeben

Genieße dieses Glück, als Dankbarkeit



Wer sehen kann, wie des Himmels Farbenschichten

Sich umarmend verflechten zum schönsten Wolkenteppich

Der kann in Fülle genießen und berichten

Wie schön es ist, auch was vergänglich



Kaum ein Wolkengemälde zu Ende geformt

Schon nimmt der Wind diese Schönheit mit

Wolkenbilder, sie sind nicht genormt

Weil sie der Vergänglichkeit steter Schritt



Sie ziehen weiter, mit dem stillen Wind

Mal da, mal dort, umarmt von Formen- und Farbenmagie

Wolkengemälde am Firmament, wie schön sie sind

Wer sie sehen, genießen kann, vergisst diese Wunder der Natur nie



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

             04.10.2019


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