Dienstag, 15. September 2020

Noch einmal nur zuhause sein









 

Foto:©Elisabeth Anton


Noch einmal nur zuhause sein                                    

 

In Gedanken weit fort, Richtung Zuhause

Wo mein Heimweh mich täglich treibt hin

Mein Heimweh, es kennt keine Pause

Es verwaltet meine Gefühle, Gedankenziele, Sinn

 

Oft gleiten meine Gedanken zu dir

Du meine Heimat, bei dir war es mal schön

In der Zeitreise nicht modern, aber edelste Seelenzier

So gerne würde ich jetzt durch deine Gassen gehn´

 

Noch einmal deine Erde berühren

Atmen, was nur in deiner Luft daheim

Noch einmal deine Geborgenheit spüren

Noch einmal nur, bei dir zuhause sein

 

Noch einmal diese Jahre umarmen

Ein Glück, das gibt es kein zweites Mal mehr

Die Geschichte kennt kein Erbarmen

Wo ihre Schritte walten, ist´s nicht immer hehr

 

Ich habe Heimweh nach deiner Herbstzeit

Den Duft zu atmen, draußen auf dem weiten Feld

Heimweh spür ich, nach deiner Gassen Geborgenheit

Du fehlst mir sehr, du mein Hatzfeld

 

Noch einmal nur, in der Spengelgass leben

Noch einmal nur, die Zeit auf „Damals“ drehen

Keine Freiheit, keine Reichtümer können mir geben

Wozu nur meine Heimat fähig, darf ich über ihre Erde gehen

 

Noch einmal in unserem farbenbunten Garten

Blumen pflücken, Tiere streicheln, umarmen den alten Apfelbaum

Noch einmal sehen, wie meine Großeltern auf mich warten

Heimat, unsere Jahrzehnte, sie waren gelebter Edeltraum

 

Daher, deswegen, ziehen meine Gedanken zu dir

Täglich, ob es dunkelt, ob der Morgen dem Tag die Sonne bestellt

Heimweh, du edles Gefühl, ich danke dir

Du bleibst mein ewiger Begleiter in meine Heimat, mein Hatzfeld

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               08.09.2012

 

 

 

 

 

 

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