Foto:©Elisabeth
Anton
Noch einmal nur zuhause sein
In Gedanken weit fort, Richtung Zuhause
Wo mein Heimweh mich täglich treibt hin
Mein Heimweh, es kennt keine Pause
Es verwaltet meine Gefühle, Gedankenziele, Sinn
Oft gleiten meine Gedanken zu dir
Du meine Heimat, bei dir war es mal schön
In der Zeitreise nicht modern, aber edelste Seelenzier
So gerne würde ich jetzt durch deine Gassen gehn´
Noch einmal deine Erde berühren
Atmen, was nur in deiner Luft daheim
Noch einmal deine Geborgenheit spüren
Noch einmal nur, bei dir zuhause sein
Noch einmal diese Jahre umarmen
Ein Glück, das gibt es kein zweites Mal mehr
Die Geschichte kennt kein Erbarmen
Wo ihre Schritte walten, ist´s nicht immer hehr
Ich habe Heimweh nach deiner Herbstzeit
Den Duft zu atmen, draußen auf dem weiten Feld
Heimweh spür ich, nach deiner Gassen Geborgenheit
Du fehlst mir sehr, du mein Hatzfeld
Noch einmal nur, in der Spengelgass leben
Noch einmal nur, die Zeit auf „Damals“ drehen
Keine Freiheit, keine Reichtümer können mir geben
Wozu nur meine Heimat fähig, darf ich über ihre Erde gehen
Noch einmal in unserem farbenbunten Garten
Blumen pflücken, Tiere streicheln, umarmen den alten Apfelbaum
Noch einmal sehen, wie meine Großeltern auf mich warten
Heimat, unsere Jahrzehnte, sie waren gelebter Edeltraum
Daher, deswegen, ziehen meine Gedanken zu dir
Täglich, ob es dunkelt, ob der Morgen dem Tag die Sonne bestellt
Heimweh, du edles Gefühl, ich danke dir
Du bleibst mein ewiger Begleiter in meine Heimat, mein Hatzfeld
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
08.09.2012
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