Foto:©Elisabeth Anton
Sie atmet immer, die Vergänglichkeit
Der Morgen schiebt die Nacht weit
Der Tag gähnt dem Licht entgegen
Wieder ein Schritt Richtung Ewigkeit
Hoffen und Bangen, auf unbekannten Wegen
Die Sonne küsst den Horizont
Die Blüten öffnen ihre Kelche zum Licht
Der Schmetterling den Augenblick belohnt
Die Biene freut sich am Blütenblattrand. Welch Sicht
Nektar strömt ihr duftend entgegen
Farbenbuntheit hüllt den Garten ein
Der Augenblick schenkt Schönheit, Segen
Der Marienkäfer will startbereit sein
Sommermorgen, welch hehrer Augenblick
Welch Lebensreichtum, welch Dankbarkeit
So wandern unsere Jahre – mal Schmerz, mal Glück
Egal welche Richtung, es ist immer die Vergänglichkeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
15.06.2019
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