Foto:©Elisabeth Anton
Wie arm sie geworden, die Menschheit
Wie arm sie geworden, die Menschheit
Arm an Herz und Seelenwelt
Man schätzt weder Natur noch Zeit
Man rennt durch den Tag, wie bestellt
So wenige Menschen schauen
Richtung Zeit, Werte, Sinn von Augenblick
So viele Lügen, so wenig Vertrauen
Irgendwann kommt alles wieder zurück
Der Menschheit sichtbare Interessenlosigkeit
Dort, wo Schicksal nicht nur Glück gestreut
Das ist beängstigend, in der jetzigen Zeit
Kaum einer sich noch der Hilfe der Nachbarn erfreut
Ein Rennen durch Zeit und Raum
Lügen, fast alltägliche Selbstverständlichkeit
Ein Belächeln, hat manch einer noch einen edlen Traum
Wie arm sie geworden, die Menschheit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
27.10.2019
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen