Sonntag, 20. September 2020

Wie arm sie geworden, die Menschheit


 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wie arm sie geworden, die Menschheit      

 

Wie arm sie geworden, die Menschheit

Arm an Herz und Seelenwelt

Man schätzt weder Natur noch Zeit

Man rennt durch den Tag, wie bestellt

 

So wenige Menschen schauen

Richtung Zeit, Werte, Sinn von Augenblick

So viele Lügen, so wenig Vertrauen

Irgendwann kommt alles wieder zurück

 

Der Menschheit sichtbare Interessenlosigkeit

Dort, wo Schicksal nicht nur Glück gestreut

Das ist beängstigend, in der jetzigen Zeit

Kaum einer sich noch der Hilfe der Nachbarn erfreut

 

Ein Rennen durch Zeit und Raum

Lügen, fast alltägliche Selbstverständlichkeit

Ein Belächeln, hat manch einer noch einen edlen Traum

Wie arm sie geworden, die Menschheit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               27.10.2019

 

 

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