Foto:©Elisabeth Anton
Wer weiß es schon
Silberfarbenes Wolkenmeer
Schmückt das blaue Himmelszelt
Wenn das Glas der Hoffnung bald leer
Weine nicht, durchwandere deine Gedankenwelt
Lass dein Leben Revue passieren
Was mit Schmerz verbunden, musst du beiseiteschieben
Tränen, verlorene Jahre, du musst alles ignorieren
Um deine Herbstzeit zu leben, die noch geblieben
Bereuen muss man vieles nicht
Die Wege, die Tränen, sie brachten dir Erfahrung
Ignoriere alles, was ohne Klang, Farbe, ohne Licht
Sei dankbar für jede gelebte Erinnerung
Die Erfahrungen haben dir gezeigt
Wo der Wert des Seins, wie wertvoll dein Leben
Wenn manches Abendrot sich vor dem Firmament verneigt
Sei dankbar, zufrieden, für alles, was Erde, Leben, Himmel dir gegeben
Mal strahlender Sonnenaufgang, mal farbenfrohes Abendrot
Mal Tränen, mal Schmerz, mal Leid, mal Glück
Mal frohe Stunden, mal deine Seele in Not
Doch alles, alles zeigt dir, es gibt kein Zurück
Lebe den Augenblick, die Stunde
Genieße, was das Leben dir geschenkt
Ob Glück, Freud, ob Leid, Traurigkeit oder Wunde
Wer weiß es schon, wer die Wege der Vergänglichkeit lenkt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
30.05.2022
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