Foto:©Elisabeth Anton
So leer, so still, so schmerzvoll
Für Dich, H.
Wenn der Abend seinen Tag verliert
Die Nacht Stille und Ruhe schenkt
Der Mond den Himmel ziert
Wenn dieser uns seine Sternenwelt schenkt
Dann sitz ich am Fenster, schau zum Himmelszelt
Weiß, du ruhst aus in unserem Sternengarten
Es ist so einsam, so schwer meine Welt
Seit der Tod dich mitgenommen. Ich weiß, du wirst auf mich warten
Es ist so schwer ohne dich, ohne deine Umarmung
So leer, so still, wo einst vollkommenes Glück
Oft sehe ich, es ist fast leer, das Glas meiner Hoffnung
Es tut so weh, weil es nie mehr ein Zurück
Ich muss ihn überleben, den Schmerz der Vergänglichkeit
Ich muss sie tragen, deines Todes Entscheidung
So leer, so still, so schmerzvoll, ohne unsere Zweisamkeit
Du fehlst mir immer mehr, jeden Tag mehr, deine wortlos sprechende Umarmung
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
30.05.2026
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