Foto:©Elisabeth Anton
Heimaterinnerungen, welch Seelentraum
Hundebellen zu hören
Der Hahn kräht in den neuen Tag
Keiner mag dieses Bild zerstören
Weil es „Heimat“ ist, Heimat, die ich mag
Die Gänse schnattern auf dem Weg zur Kaul
Die Hühner kommen zufrieden von ihrem Nest
Da ist keiner traurig, keiner faul
Heimatmorgen erleben, das ist ein Seelenfest
Die Tauben gurren, sie fliegen Richtung Feld
Die Schweine grunzen zufrieden vor ihrem vollen Trog
Elternhaus, welch reiche, welch einzigartige Welt
Heimweh, mein Heimweh in ständigem Sog
Es zieht mich nach Hause, auch nach 46 Jahren
Mein Heimweh stirbt nie, das zeigt mir das Leben
Heimweh vergeht nicht, auch nicht mit den Jahren
Wer „Heimat“ gelebt, dem auch „Heimweh“ gegeben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
06.06.2026

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen