Ewiger Wandellauf
Morgenröte
Im
Salatbeet, eine glückliche Kröte
Irgendwo,
manche Seelen voller Nöte
Am Waldrand
spielt ein Hirtenjunge, leise, auf seiner Flöte
Sonnenaufgang
Der
Horizont ein Feuerband, meterlang
Tautropfen
schimmern vom Rebenhang
Wohltat für
die Seele - der leise Wind, Vogelgesang
Tageslicht
Voller
Hoffnung man Wünsche spricht
Nicht
traurig sein, erfüllt sich mal einer nicht
Nach der
nächsten Nacht, bestimmt ein neues Licht
Abenddämmerung
Verkündet
die Nacht als des Tages Vollendung
Leuchten am
Himmel. Sonnenuntergang tränkt Erinnerung
Der Mond,
er zeigt sich in kühnster Verlockung
Ewigkeitslauf
Unbemerkt
nehmen wir manches in Kauf
Die Zeit
unserer Jahre stets bergab, niemals bergauf
Ungefragt
nimmt sie uns mit, die Zeit, mit ihrem ewigen Wandellauf
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
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