Donnerstag, 12. Juli 2018

Zuhause, daheim, bin ich nur bei dir, mein Hatzfeld...




















Zuhause, daheim, bin ich nur bei dir, mein Hatzfeld…     
               
Heimat, so weit sind sie, deine Gassen, unsere Stunden
Einst gelebt im Schoße heimatlicher Einzigartigkeit
Erinnerungen, sie sind so wertvoll, tragen ihre Wunden
Ich denke voller Glück und Dankbarkeit an diese Zeit

Meine Jahrzehnte gelebt in der Heimat, in meinem Hatzfeld
Wie ein Traum von Märchen und Glückseligkeit
Ich schließe die Augen, sehe mein Elternhaus, reiches Feld
Mit Glück und Tränen denke ich an sie, meine Heimatzeit

Der artesische Brunnen steht nicht mehr an der „Neuen Bahn“
Die Enten, die Gänse, sie schwimmen nicht mehr in der Kaul
Geschichte von Jahrzehnte - welch sinnloser Wahn
Lässt aussiedeln. Selbst die Kuh reißt es auf, ihr durstiges Maul

Die Kinder spielen nicht mehr auf dem Gras vor dem Haus
Die Gänse, die Enten, schon lange nicht mehr in ihrem Stall
Sie stehen abends nicht mehr am Tor vor dem Haus
Das sie alltäglich fanden – allein, mühelos, allemal

Heimat, deine Bilder den Glanz von damals verloren
Matt und verbogen sind die Ecken, am Rande deiner Zeit
Ich bin dankbar, stolz, dass ich einst in Hatzfeld ward´ geboren
Mein Leben so reich, so unbezahlbar meiner Heimat Geborgenheit

Nur in Hatzfeld spüre ich, was es heißt, daheim zu sein
Nur daheim lebe ich sie, die Wohltat der Natur, Zauber heimatlicher Welt
Heimat, deine Jahre werden immer gelebtes Glück meines Lebens sein
Ich wohne überall. Aber zuhause, daheim, bin ich nur bei dir, mein Hatzfeld…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
     06.04.2006

 


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