Samstag, 9. Juni 2018

Der Tod - der Zoll des Lebens


Der Tod – der Zoll des Lebens                                                                   

Stille umarmt die geheimnisvolle Nacht
Als ob Leben und Tod im Stillstand
Das Firmament trägt seiner Sterne Pracht
Leben und Tod, sie gehen immer Hand in Hand

Wer dem Leben gehört
Der ward geboren, lebt, wird sterben
Der Tod, nur deshalb Leben zerstört
Um Vergänglichkeit zu vererben

Ein steter Wandel – ob Tag, ob Nacht
Die Stille der Finsternis, kennt auch den Donnergroll
Alles Leben, ob Blühen, Gedeihen, mit Sterben bedacht
Der Tod, unseres Daseins festgesetzter Zoll

Wer leben darf, muss auch mal gehen
Wer das Licht kennt, kennt auch die Dunkelheit
Darfst du mitten im blühenden Leben stehen
Bist, auch du, nur sterblicher Teil der Vergänglichkeit

Geboren, gelebt, gealtert – voller Dankbarkeit
Weil man Leben und Glück bekommen
Wie schön auch unsere Welt, Erde, Natur, Lebenszeit
Irgendwann, wird uns alles wieder genommen

Was die Allmächtigkeit des Himmels dir geschenkt
Lebe sie - deine Jahre, deine Tränen, dein Glück
Was immer auch geschieht, der Allmächtige stets lenkt
Unsere irdische Reise – dieser einmalige Weg ohne Zurück…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
   28.01.2018


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