Der Tod – der Zoll des Lebens
Stille
umarmt die geheimnisvolle Nacht
Als ob
Leben und Tod im Stillstand
Das
Firmament trägt seiner Sterne Pracht
Leben und
Tod, sie gehen immer Hand in Hand
Wer dem
Leben gehört
Der ward
geboren, lebt, wird sterben
Der Tod,
nur deshalb Leben zerstört
Um
Vergänglichkeit zu vererben
Ein steter
Wandel – ob Tag, ob Nacht
Die Stille
der Finsternis, kennt auch den Donnergroll
Alles Leben,
ob Blühen, Gedeihen, mit Sterben bedacht
Der Tod, unseres
Daseins festgesetzter Zoll
Wer leben
darf, muss auch mal gehen
Wer das
Licht kennt, kennt auch die Dunkelheit
Darfst du
mitten im blühenden Leben stehen
Bist, auch
du, nur sterblicher Teil der Vergänglichkeit
Geboren,
gelebt, gealtert – voller Dankbarkeit
Weil man
Leben und Glück bekommen
Wie schön
auch unsere Welt, Erde, Natur, Lebenszeit
Irgendwann,
wird uns alles wieder genommen
Was die
Allmächtigkeit des Himmels dir geschenkt
Lebe sie -
deine Jahre, deine Tränen, dein Glück
Was immer
auch geschieht, der Allmächtige stets lenkt
Unsere
irdische Reise – dieser einmalige Weg ohne Zurück…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
28.01.2018
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