Für jeden weine ich die eigenen Tränen…
Kannst du irgendwann bei deinen Tränen wählen
Ob sie für Kind, Mann, Alltag oder Schicksal fallen
Dann, dann wird keine ihren Weg verfehlen
Wenn endlos Leid und Schmerz durch deine Seele hallen
Mal weinst du für ein hilflos unschuldiges Kinderherz
Dann, weil deines Mannes Gesundheit plötzlich dahin
Unerträglich dieses Leid, grenzenlos der Schmerz
Von heut auf morgen, verlor Leben seinen edlen Sinn
Wenn deine Tränen mal trocknen, sichtbar dein Gesicht
Schau nach vorn, such´ des Himmels wegweisendes Licht
Du wirst erkennen: Ohne Sinn gibt es das Leben nicht
Schenkst du Liebe, auch in der schmerzhaftesten Pflicht
Jede Träne wird irgendwann ein neues Licht sehen
Irgendwie geht immer eine kleine Hoffnung mit
Weinen und Hoffen, dicht beieinander stehen
Hoffnung begleitet heimlich, mit ihrem leisen Schritt
Du darfst als Mutter leise oder laut weinen
Nie vergessen, wie sehr es dich braucht, dein Kind
Als Ehefrau, kannst du jede Nacht heimlich weinen
Wissend, dein Mann braucht dich, wie Sommer den Abendwind
Schau nach vorn, glaube an die Kraft der Liebe, der Hoffnung
Wenn auch endlos Leid und Kummer dich quälen
Atme, auch wenn du traurig. Schenke Tränen der Erinnerung
Das ist Leben, kannst du im Leid - für beide - die eigenen Tränen wählen…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
20.01.2006
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen