Donnerstag, 28. März 2019

Eine Suchende, vom Glück selten verwöhnt
















Eine Suchende, vom Glück selten verwöhnt          





Ich war schon immer eine schweigend Suchende

Den Morgen zu sehen, mit all seiner Zauberpracht

Dem Tag sie zu reichen, meine Hände

Beim Abendrot mich zu bedanken, verneigen vor der Nacht



Ich habe nach Wunder der Natur gesucht

Nach des Lebens edelster Seidenfadenschnur

Ich habe Hoffnung und Zuversicht gebucht

Wie immer sie auch beleuchtet, meine Spur



Im Schatten der Sorgen habe ich geweint

Im Leid und Schmerz begann ich zu schweigen

Ich habe nichts und niemanden verneint

Stets erfreut, von manch überraschendem Reigen



Ich habe den Schatten umarmt und das Licht

Tränen geweint – ob im Glück, Schmerz, Freud und Leid

Ich war eine Suchende, das Glück verwöhnte mich nicht

Dennoch lebte, lebe ich zufriedene Dankbarkeit



Wenn Himmel und Schicksal gepflastert deine Spur

Sie immer streichelnd, helfend, deine Hände

War das Leben eine edel leuchtende Perlenschnur

Auch wenn ohne Glück unterwegs, als Suchende…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               26.03.2019




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