Eine Suchende, vom Glück selten verwöhnt
Ich war schon immer eine schweigend Suchende
Den Morgen zu sehen, mit all seiner
Zauberpracht
Dem Tag sie zu reichen, meine Hände
Beim Abendrot mich zu bedanken, verneigen vor
der Nacht
Ich habe nach Wunder der Natur gesucht
Nach des Lebens edelster Seidenfadenschnur
Ich habe Hoffnung und Zuversicht gebucht
Wie immer sie auch beleuchtet, meine Spur
Im Schatten der Sorgen habe ich geweint
Im Leid und Schmerz begann ich zu schweigen
Ich habe nichts und niemanden verneint
Stets erfreut, von manch überraschendem
Reigen
Ich habe den Schatten umarmt und das Licht
Tränen geweint – ob im Glück, Schmerz, Freud
und Leid
Ich war eine Suchende, das Glück verwöhnte
mich nicht
Dennoch lebte, lebe ich zufriedene
Dankbarkeit
Wenn Himmel und Schicksal gepflastert deine
Spur
Sie immer streichelnd, helfend, deine Hände
War das Leben eine edel leuchtende
Perlenschnur
Auch wenn ohne Glück unterwegs, als Suchende…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
26.03.2019
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