Donnerstag, 21. März 2019

Ich streue Rosen auf die Wege "seiner Welt"...

















Ich streue Rosen auf die Wege „seiner Welt“…                                        

          Für Helmuth



Oft schon, sehr oft, habe ich mir die Frage gestellt

Wer hat mir diese Tränen auf meine Wege verteilt

Wer hat für mich dieses unsagbar tiefe Leid bestellt

Und dennoch die Hoffnung bei mir verweilt



Im Herzen Tränen, hilflos tiefe Traurigkeit

Die Augen versuchen dennoch das Licht der Sonne zu sehen

Die Seele, an das Gute zu glauben. Den Weg der Hoffnungslosigkeit

Den wollte ich nie und werde ihn auch nicht gehen



Mit den Tränen in den Augen suche ich das Licht

Gehe auf Wanderschaft, das Glück des Zufriedenseins zu berühren

Aufgeben, einfach aufgeben, werde ich nicht

Das würde mich und alle in den Wahnsinn führen



Auch mit Tränen in den Augen kann ich, muss ich, weitergehen

Weil mein Schritt die Erde, das Moos, den Stein und die Pfützen spürt

Ich versuche immer aufrecht vor den Tragödien meiner Schicksale zu stehen

Freude, das Glück zu leben, solange mich die Hoffnung des Lebens berührt



Weitergehen, einfach weitergehen heißt mein Ziel

Ohne zu fragen, was für mich am Ende des Weges steht

Es sieht so aus, als gab mir das Leben ein schweres Spiel

Wo das Glück dennoch seine seltsamsten Wege geht



Ich bekam die große Liebe, das größte Glück, Leid und Unglück

Mein Herz weinte einst im Glück, beherbergt jetzt der Tränen stilles Zuhaus

Ich lebte alle Jahreszeiten eines Lebens, mal ein Vorwärts, mal ein Zurück

Ich zündete die Kerzen der Liebe an und das Leben löschte mir sie aus



Ich stehe mitten im Leben auf seinen Wellen von Sein, Schmerz und Traurigkeit

Ich pflastere dennoch unsere Stunden mit Liebe, Glück, umarmender Geborgenheit

Wenn ich Gedanken durchblättere, spüre ich meines Lebens edelste Jahreszeit

Deren Farbenbogen mir zeigt, dass jedes Leben seine eigene Einzigartigkeit



Mit meinem Schmerz tief in der Seele, mit meinen Schicksalstragödien

Gehe ich weiter, hebe, ab und zu, die Last dieses Leids wieder Richtung Sternenzelt

Ich schöpfe Kraft aus glücklich gelebten Jahren, unserer Stunden Sommermelodien

Lebe Herbst mit Nebelschleier, schenke Glück, streue Rosen auf die Wege „seiner Welt“…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

      08.07.2007


















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Heimweh nach Daheim

                  Foto:©Elisabeth Anton     Heimweh nach Daheim                                                                           ...