Manchmal bleibt nur
die Erinnerung…
Manchmal bleibt von allem nur die Erinnerung
Ein altes Foto, eine alte Karte - verblasst vom Sonnenlicht
Manchmal, so scheint es, schwindet auch die letzte Hoffnung
Nur vergessen, vergessen kann ich nicht
Über das Glück alter Erinnerungen weine ich, jede Nacht
Und frage mich, was habe ich falsch gemacht in meinem Leben
Warum hat das Schicksal mich mit grausamer Einsamkeit
bedacht
Warum war mir des Glückes Göttlichkeit nur für Stunden
gegeben
Wo bist Du hin? Wo schlägt im Augenblick dein Herz
Wonach sehnt sich schweigend dein heimliches Begehren
Ich ersticke qualvoll an meiner Einsamkeit stillem Schmerz
Bin hilflos. Kann mich dagegen nicht mal wehren
Des Frühlings Zauberwelt ruft meine Tränen
Ich weine jeden Tag, jede Nacht nach dir
Hörst du es nicht? Wie oft muss ich deinen Namen erwähnen
Bis du begreifst, dass deine Liebe meiner Seele
Leidensrevier
Ich bin so einsam, seit vielen Jahren, so mutterseelenallein
Ich weine jede Nacht. Warum schenkst du so viel Schmerz,
so wenig Hoffnung
Warum? Warum darf "unsere Liebe“ nicht auch das Glück
unserer Stunden sein
Irgendwann ist es zu spät. Manchmal bleibt - auch für mich -
nur die Erinnerung…
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
21.04.2004
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