Wenn nur noch
Scherben bleiben
Wenn die Einsamkeit nur noch Höllenqualen
Jede Nacht, nur ein schweigendes Tränenmeer
Kann der Frühling die Welt noch so farbenreich bemalen
In meinem Leid sehe ich diese Schönheiten nicht mehr
Ich rieche den wunderbaren Blumenduft
Es streichelt der laue Frühlingswind mein Gesicht
Singende Vögel fliegen durch die Frühlingsluft
Ich sehe und höre und staune nicht
Tief in meiner stummen Gedankenwelt
Wohnt einsam verlassen mein Ich begraben
Mit der Frage: "Warum hast Du mir diesen Schmerz
bestellt
Gehören sie jemals mir, deiner Liebe Zärtlichkeitsgaben?"
Spüren, dass die große Liebe meines Lebens
Ehrlichkeit und Angst vor der eigenen Gefühle Macht
Dass alles im Leben, alles, restlos vergebens
Wenn man aus der großen Liebe seines Lebens die eigenen Scherben
macht
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
22.04.2004
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen