Züge, kommen auch an…
Die Sonne geht auf, wieder unter – am Horizont
Der Morgen begrüßt den Tag, der Abend seine Nacht
Auf und in der Erde, in der Luft, im Wasser das Leben wohnt
Diese unsichtbare Göttlichkeit hat unsere Erde zum Paradies
gemacht
Die Züge fahren nicht nur ab, sie kommen auch an
Das Meer kennt die Ebbe und auch die Flut
Vergänglich das Farbenspiel der Baumkronen, grün der Tann´
Die Erde lebt, die Erde schenkt, die Erde ruht
Es gibt den Clown und den Schneemann
Es gibt die Prinzessin, Gräfin und die Bettlerin
Das Genie allwissend, was ein anderer nie kann
Es gibt vergeudete Zeit und Stunden voller Sinn
Es gibt die Freude mit ihrem Lachen, das Leid mit seinen Tränen
Es gibt das Spiel der Gewinner und das der Verliererseite
Manch einer vegetiert, ohne das Wort „Zeit“ mal zu erwähnen
Der Eine liebt die Enge des Tales, der Andere der Felder Weite
Es gibt Veilchen, Rosen, im Winter blüht der Ginster
Es gibt die vier Jahreszeiten und die Ewigkeit
Es gibt Nächte voller Sterne und Nächte, die finster
Es gibt des Alters Winter und seine blühende Jugendzeit
Es gibt das Feuer und seine faszinierende Flammenglut
Es gibt die Sonne für den Tag, die Nacht hat ihren Mond
Es gibt kein Tag ohne Nacht, keine Ebbe ohne Flut
Keiner weiß, wer uns mit so viel Wunder belohnt
Es gibt diese wunderbare Erde, diese unsere reiche Welt
Es gibt das Glück, die Tragik. Man lebt, wie man kann
Die Menschen so undankbar für alles, was Erde uns
bereitgestellt
Eines wird bleiben: Züge fahren nicht nur ab, sie kommen
auch an…
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
28.01.2009
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