Im Schoße der Ewigkeit
Der Tag beginnt sein Licht zu
weben
Den zarten Teppich aus Augenblick
und Vergänglichkeit
Die Sonne küsst jeden Grabstein,
jedes Leben
Der Morgen mahnt, dass verletzlich
die Wirklichkeit
Strahlendes Sonnenlicht umarmt die
Baumkronen
Der Wind streichelt der Stunden
Wege, Ziel und Sinn
Bienen so majestätisch über den
Blütenkelchen thronen
Welch Farbenpracht das Auge nährt!
Wie reich ich bin
Eingehüllt vom Zauber dieser
Naturmacht
Getränkt vom Kern ihrer endlosen Allmächtigkeit
Von Farbenmagie und Duftwolken der
Blütenpracht
Atme ich tief, weiß, es ist Sommer
- behütet im Schoße der Ewigkeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
06.05.2017
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