Wacht endlich auf!
Wir müssen teilen!
Wie viele Menschen wohnen noch, ohne Zuhaus´, zwischen Himmel
und Horizont
Und ihr Traum bleibt die Sehnsucht nach Wärme, nach täglichem
Brot
Da frage ich mich, wo die Menschlichkeit auf diesem Erdball wirklich
wohnt
Warum sie heute noch übersehen, dieser vielen Menschen bitterste
Not
Wo Menschen noch zwischen Himmel und Horizont wohnen
Obwohl der Reichtümer dieser Erde genug, für die ganze
Menschheit
Wo Reiche sich im Überfluss mit Diamanten und Gold belohnen
Da muss gehandelt werden. Für Menschlichkeit ist es höchste
Zeit
Sogar die Tiere haben ihren Stall, Käfig, Dschungel, ihre Bäume
Der Affe, stolz und glücklich, in den Höhen seiner
Baumkronen wohnt
Warum sind Sehnsucht nach Zuhause und Brot heute noch Menschenträume
Es darf keinen Hungernden mehr geben, der zwischen Himmel und
Erde wohnt
Jedem von uns ein gebührendes Zuhause gehört
An solch Elend darf die Welt sich niemals gewöhnen
Wir erobern Sterne, Mond. Die Hungernden werden nicht erhört
Das darf es nicht geben, während Reiche sich mit Luxus verwöhnen
Jedem von uns gehört ein Zuhause, das tägliche Brot
Solange das Meer uns seine Muscheln ans Ufer spült
Beendet, IHR Mächtigen, dieser hilflosen Menschen Not
Wir müssen nur gerecht verteilen. Hat das noch keiner
gefühlt
Menschen dürfen, auf dieser reichen Erde, nicht leiden
Solange Korn und Reichtum auf den Feldern, Diamanten an der
Hand
IHR Mächtigen, tut endlich alles, um Not, Krieg, Folter,
Elend zu vermeiden
Schaut auf die Hungernden, ihre Tränen versickern nicht ewig
im Sand
Reiche Erde, unmenschliche, blinde, abgestumpfte Welt
Wo sind nur die Herzen, die Güte, Werte der Menschen verblieben
Die Menschheit hat eigenhändig dies Paradies „Erde“ auf den Kopf
gestellt
Und sich durch Herzlosigkeit, wütende Blindheit, bald, selbst
daraus vertrieben…
©Elisabeth Anton, Speyer
/ Hatzfeld
26.01.2009
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