Wahre Freunde
erkennst du im Leid
Wenn ein Augenblick, plötzlich, alles entscheidet
Und deine Welt steht still, alles zu Ende
Keiner mehr da, von denen, die einst dich beneidet
Alle verschwunden, keiner reicht dir seine Hände
Schlägt das Schicksal zu, wahre Freunde zu erkennen
Es bleiben nur die, die von Menschlichkeit umarmt
Viele, fast alle, bei Leid und Pflicht davonrennen
Hoffe nicht, dass jemand sich deines Leids erbarmt
Jetzt, jetzt werden die Masken fallen
Jetzt kann man sehen, wo ehrlich Herz und Gesicht
Viele keine Zeit mehr, wenn keine Sektkorken mehr knallen
Jetzt erkennst du alle, die immer nur ein Doppelgesicht
Wenn auf einmal, plötzlich, in deinem Leben
Manche Krankheit ihre Macht verteilt
Dann, dann wird es nur noch die Ehrlichen geben
All diejenigen, die als wahre Freunde mit dir verweilt
Wenige nur, bleiben Freund bis zum bitteren Ende
Wenn es nicht mehr Kaffee, Kuchen gibt, Fröhlichkeit
Dann reichen nur noch die wahren Freunde beide Hände
Lassen dich nicht allein, egal wie schwer die Krankheit
Wahre Freunde, scheinen fast ausgestorben zu sein
Die Leute rennen durch den Tag, „der Mensch“ fast verloren
Ein Augenblick, nur ein Augenblick allein
Entscheidet, wo du erkennst, wer mit Herz geboren…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
23.02.2009
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