Einst, Schmuckstück für die Welt
Wenn Heimweh
deine Kehle erstickt
Dein Herz, wie
in Ketten eingeschnürt
Deine Gedanken
sich nach Erinnerungen gebückt
Dann Heimweh,
mal wieder, deine Seele berührt
Heimweh! Ein
Gedanke, ein Schmerz, ein Sehnen
Unbeschreiblich,
unerklärbar, einfach vorhanden in mir
Muss ich
Hatzfeld, meine Heimat, erwähnen
Spüre ich
Sehnsucht, Sehnsucht nach Heimatzier
Die einst so sauber
gekehrten Gassen
Das Gras gemäht.
Blumen, Bäume – gepflegt wie Heiligtum
Erinnere mich
an die Hunde-, Pferde-, Hühner- und Taubenrassen
Sehe ihn noch
heute vor mir, meiner Heimat edlen Reichtum
So ist die Zeit
ein Stein im steten Wasserfall
Ewig vergänglich,
ewig dem Leben preisgegeben
Auch deine
Geschichte ist ein einzigartiger Fall
Den es auf der
Welt kein zweites Mal wird geben
Generationenwandel,
Arbeit, Fleiß, Pflichtbewusstsein unserer Ahnen
Haben dich zu
einem Schmuckstück gekrönt – Beispiel für die Welt
Entstanden durch
unermüdlichen Fleiß, Liebe zur Heimat. Kein Absahnen
Sie haben dich
geboren, geschätzt, geehrt, vergöttert, du mein Hatzfeld
Der Zahn der
Zeit wird auch an dir stetig nagen
Irgendwann wirst
du Heimat sein, von nächster Generation gewählt
Irgendwann fährt
er auch für mich, dein letzter Leichenwagen
Mein Heimweh
wird ihn begleiten, wenn ich gehe, du mein Hatzfeld...
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.07.2003

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