Mittwoch, 10. Juli 2019

Um den Schmerz zu tragen



















Um den Schmerz zu tragen                  





Oft stelle ich mir die Frage

Wie soll ich diesen Schmerz überleben

Wenn sie so erdrückend, die Seelenlage

Versuche ich, mir Antwort zu geben



Ich muss, irgendwie, abwägen

Zwischen, was machbar möglich

Was kann ich mit „meiner Macht“ bewegen

Wer entscheidet, fragt nicht mein Ich



Im tiefsten Schmerz muss ich stark sein

Klare Gedanken suchen, wenn es auch schwer

Wenn einer gehen muss, bleibt einer allein

Mit Schmerz, Trauer, seinem Tränenmeer



Man kann sie nie beantworten, manche Fragen

Warum das Leben des anderen schon zu Ende

Man muss aufrecht bleiben, an allen Tagen

Weil wir machtlos vor des Schicksals Wende



Wenn Schicksal, Himmel oder Leben entscheiden

Muss immer einer den Schmerz überleben

Traurigkeit und Tränen, nicht zu vermeiden

Manchmal ist es nur grausam, das Leben



Denkst du, fühlst du, mitten in deinem Tränenmeer

Du kannst es nicht mehr tragen, dieses Leid

Dann schau, voller Achtung, betend zum Sternenmeer

Danke Himmel und Leben für gelebtes Glück, gelebte Zeit



WIR bestimmen weder Lebenszeit noch Schicksale

WIR sind nur hier, um alles zu erdulden, zu tragen, alles…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

          09.07.2019  








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