Foto:©Elisabeth Anton
Glück des Augenblicks – nirgendwo zu borgen
Der Tag hat die Nacht besiegt
Wie leise er atmet, der Morgen
Noch kein Vogel zum Futterhäuschen fliegt
Nahm die Nacht sie mit, die Tränen, die Sorgen
Der Wind streichelt das Blättermeer
Wiegt die Baumkronen im rhythmischen Gleiten
Auf den Blütenkelchen noch kein Schmetterlingsheer
Düfte nahen so hold, aus endlosen Weiten
Stille und Balsam schenkt der Morgen
Bevor er dem Tag sie öffnet, seine Türen
Dieses Glück des Augenblicks, nirgendwo zu borgen
Du musst es leben können, atmen, spüren…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
04.08.2019
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