Sonntag, 11. August 2019

Glück des Augenblicks - nirgendwo zu borgen

















Foto:©Elisabeth Anton



Glück des Augenblicks – nirgendwo zu borgen                





Der Tag hat die Nacht besiegt

Wie leise er atmet, der Morgen

Noch kein Vogel zum Futterhäuschen fliegt

Nahm die Nacht sie mit, die Tränen, die Sorgen



Der Wind streichelt das Blättermeer

Wiegt die Baumkronen im rhythmischen Gleiten

Auf den Blütenkelchen noch kein Schmetterlingsheer

Düfte nahen so hold, aus endlosen Weiten



Stille und Balsam schenkt der Morgen

Bevor er dem Tag sie öffnet, seine Türen

Dieses Glück des Augenblicks, nirgendwo zu borgen

Du musst es leben können, atmen, spüren…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                04.08.2019






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