Mittwoch, 21. August 2019

Menschheit, wach auf und kehre um


 














 Foto:©Elisabeth Anton



Menschheit, wach auf und kehre um             





So arm, so herzlos geworden, die Menschheit

Statt das Gute in den Vordergrund zu rücken

Herrschen Hass, Gier, Seelenkälte, Neid

Kaum einer will geben, schon gar nicht zum Bettler sich bücken



Von oben herab, warf sie eine Münze in die alte Schachtel

Der Bettlerin, deren Hand gezittert im Sekundentakt

Vor dem Domportal. Am Feldrand sang die Wachtel

Als ob der Teufel ihn ausgebreitet, seinen Pakt



Als ob das Böse auf dem Vormarsch, zu jeder Tageszeit

Als ob die Menschen keinen Blick mehr verschwenden

Armut zu sehen, des Bedürftigen Hilflosigkeit

Menschheit, du musst endlich andere Signale senden



Wenn die Liebe, die Güte, Geben und Danken

Nicht mehr die Säulen unserer schönen Welt

Dann bringen wir nicht nur alles ins Wanken

Wir bestimmen auch unsere Zukunft, wie sie leise fällt



Menschheit, wach endlich auf, schau zur Natur

Schau dich um, wie schön unserer Erde Reichtum, das Leben

Wenn wir nicht aufwachen, ackern wir unsere eigene Vernichtungsspur

Erhaltet Erde, Natur, Zivilisation - uns allen, nur einmal gegeben



Wacht endlich alle auf, eh es zu spät…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               31.05.2019

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