Foto:©Elisabeth Anton
Menschheit, wach auf und kehre um
So arm, so herzlos geworden, die Menschheit
Statt das Gute in den Vordergrund zu rücken
Herrschen Hass, Gier, Seelenkälte, Neid
Kaum einer will geben, schon gar nicht zum
Bettler sich bücken
Von oben herab, warf sie eine Münze in die
alte Schachtel
Der Bettlerin, deren Hand gezittert im Sekundentakt
Vor dem Domportal. Am Feldrand sang die Wachtel
Als ob der Teufel ihn ausgebreitet, seinen Pakt
Als ob das Böse auf dem Vormarsch, zu jeder
Tageszeit
Als ob die Menschen keinen Blick mehr
verschwenden
Armut zu sehen, des Bedürftigen Hilflosigkeit
Menschheit, du musst endlich andere Signale senden
Wenn die Liebe, die Güte, Geben und Danken
Nicht mehr die Säulen unserer schönen Welt
Dann bringen wir nicht nur alles ins Wanken
Wir bestimmen auch unsere Zukunft, wie sie leise
fällt
Menschheit, wach endlich auf, schau zur Natur
Schau dich um, wie schön unserer Erde Reichtum,
das Leben
Wenn wir nicht aufwachen, ackern wir unsere eigene
Vernichtungsspur
Erhaltet Erde, Natur, Zivilisation - uns
allen, nur einmal gegeben
Wacht endlich alle auf, eh es zu spät…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
31.05.2019
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