Foto:©Elisabeth Anton
Ihr Weihnachtstraum
In seinen Armen zu liegen
War ihr Weihnachtstraum
Am Flussufer die Weiden sich biegen
Ihre Tränen füllen Blatt und Raum
Sie sitzt am Tisch, noch weit nach
Mitternacht
Versucht, ihm einen Liebensbrief zu schreiben
Ob er wohl auch an sie gedacht
Ob ihre Schmerzen ewig bleiben
Sie stellt sich Fragen, deren Antwort sie
kennt
Sie weint. Ihre Tränen glänzen im
Lampenlicht
Wenn er, eines Tages, ihren Namen nennt
Weiß sie, welch Glück in greifbarer Sicht
Sie wollte in dieser gesegneten Heiligen
Nacht
Nur die Wärme seiner Umarmung spüren
Sie weiß, auch wenn viele Stunden nur an
ihn gedacht
Glück leben geht nur, wenn Wunder des
Himmels sie berühren
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
26.12.2019
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