Foto:©Elisabeth Anton
Mensch, schau nicht zu spät auf deine
Zeit
Der Morgen schiebt
die Nacht beiseite
Silberwolkenbänder
geküsst vom Wind
Die Finsternis
bevorzugt, wortlos, das Weite
Sie weiß, wie die
Regeln der Naturmacht sind
Ein Kommen und
Gehen – ob Tag, ob Nacht
Alles im Wandel,
alles nur Schritte der Vergänglichkeit
Hast du zu spät an
Sinn und Werte gedacht
Hast du sie nicht
bewusst gelebt, deine Zeit
Wie die Wolken
wandern, in gleitender Schönheit
So ziehen auch deine
Stunden, deine Jahre mit
Mensch, lebe den
Augenblick, Sinn und Ziel deiner Zeit
Bevor du ihn gehen
musst, deiner Vergänglichkeit letzten Schritt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
17.12.2019
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