Foto:©Elisabeth
Anton
Stoppt
endlich Kriege, Hunger, Folter, Vernichtung unserer Erde
Weihnachten, so still und leise dahin
Nur tief in meiner Seele, spürte ich dies
Fest
Die Welt so eiskalt geworden, als ob
verloren jeden Frohsinn
Der Mensch sieht nicht mehr, wie wertvoll
ein Vogelnest
Mit wie viel Mühe die Vögel ihr Zuhause
bauen
Mit wie viel Wunder unsere Welt geschmückt
Hört auf mit Kriege, Vernichtung. Wollt ihr
nicht mal schauen
Wie nahe der Abgrund, ohne uns danach gebückt
Wir haben so vieles vernichtet, übersehen
Es brodelt in so vielen Ecken, in der ganzen
Welt
Wenn wir nicht bald auf manches verzichten,
zur Wahrheit stehen
Sind uns bald mehr als Abgrund und Finsternis
bestellt
Unsere Welt ist groß genug für alle, für alle
gibt es Wasser und Brot
Ihr, Mächtigen dieser Erde, wacht auf, eh es
für alle zu spät
Stoppt Kriege, Folter, der Unschuldigen grenzenlose
Not
Bevor unser Erdball nur noch aus Leid und
Scherben besteht
Stoppt Hunger, Folter, Kriege, Vergeuden,
Vernichtung, Völkerwanderung
Teilt und schenkt Licht, Liebe, Hoffnung, Freude,
Ehrfurcht, Wasser und Brot
Alles was wir – ob Industrie, ob Bauernhöfe –
vernichten, tötet Leben, Hoffnung
Wenn wir nicht bald aufwachen, leben wir die
von den Mächtigen diktierte Not
Frieden
auf Erden gibt es nur, wenn die Liebe ihre Macht lebt, wenn wir teilen,
aufhören
mit Vernichtung, Vergeudung, Hass, Neid, Geldgier der Mächtigen
Haben alle schon vergessen, was unsere Großeltern,
Eltern, die vielen Helden,
für Freiheit und Wohlstand alles geopfert
haben?
Soll das alles vergebens, sinnlos gewesen sein?
Die Menschheit nichts aus all den
Gräueltaten, Kriegen, Naturkatastrophen gelernt?
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
29.12.2019
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