Foto:©Elisabeth Anton
Wir sind
nur winzige Schatten
In den Wellen des Meeres schreien Schicksale
und Leid
Unter den Lawinen liegt manches Leben
begraben
Keiner weiß, warum, wann sie endet, seine
Zeit
Daher, lebe und schenke des Herzens
wertvolle Gaben
In den eisigen Stürmen zutiefst schweigender
Nacht
Manches Echo gestorben, mancher Traum längst
dahin
Die Liebe, sie ist und bleibt die ewige Allmacht
Deiner Seele, deines Lebens wertvollster
Sinn
Im steten Streben von Leben und fließender
Zeit
Wandern wir an jedem Tag mit – still,
wortlos, leise
Weil wir nur winzige Schatten, im Licht
ewiger Vergänglichkeit
Wer Stunden lebt, lebt sein Leben – egal ob
laut, still, stumm oder weise
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
30.12.2019
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