Dienstag, 14. Januar 2020

Wir sind nur winzige Schatten


















Foto:©Elisabeth Anton




Wir sind nur winzige Schatten     





In den Wellen des Meeres schreien Schicksale und Leid

Unter den Lawinen liegt manches Leben begraben

Keiner weiß, warum, wann sie endet, seine Zeit

Daher, lebe und schenke des Herzens wertvolle Gaben



In den eisigen Stürmen zutiefst schweigender Nacht

Manches Echo gestorben, mancher Traum längst dahin

Die Liebe, sie ist und bleibt die ewige Allmacht

Deiner Seele, deines Lebens wertvollster Sinn



Im steten Streben von Leben und fließender Zeit

Wandern wir an jedem Tag mit – still, wortlos, leise

Weil wir nur winzige Schatten, im Licht ewiger Vergänglichkeit

Wer Stunden lebt, lebt sein Leben – egal ob laut, still, stumm oder weise



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 30.12.2019




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