Mittwoch, 12. Februar 2020

Augenblick, wie reich, wie schön du bist


















 Foto:©Elisabeth Anton


 Augenblick, wie reich, wie schön du bist     





Wortlos ruht der Morgen

Kein Laut zu hören

Als ob sie schlafen - das Leid, die Sorgen

Nichts wagt, der Stille Schweigen zu stören



Der Augenblick lebt. Es ist spürbar

Wie allmächtig seine Schönheit

Stunden eilen, es geht das Jahr

Und wir, nur Schritte der Vergänglichkeit



Augenblick zu leben, zu spüren

Welch Traum in Erfüllung

Wenn Stille und Zeit mich berühren

Schweigt selbst die Hoffnung



Es ist, so wunderbar zu erleben

Dass der Augenblick nur für mich schweigt

Um, all seine Pracht mir zu geben

Wenn meine Ehrfurcht sich vor ihm verneigt



Augenblick, wie reich, wie schön du bist



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              25.01.2020




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