Foto:©Elisabeth Anton
Augenblick, wie reich, wie schön du bist
Wortlos ruht der
Morgen
Kein Laut zu hören
Als ob sie schlafen -
das Leid, die Sorgen
Nichts wagt, der
Stille Schweigen zu stören
Der Augenblick lebt. Es ist spürbar
Wie allmächtig seine
Schönheit
Stunden eilen, es
geht das Jahr
Und wir, nur Schritte
der Vergänglichkeit
Augenblick zu leben,
zu spüren
Welch Traum in Erfüllung
Wenn Stille und Zeit
mich berühren
Schweigt selbst die Hoffnung
Es ist, so wunderbar
zu erleben
Dass der Augenblick
nur für mich schweigt
Um, all seine Pracht
mir zu geben
Wenn meine Ehrfurcht
sich vor ihm verneigt
Augenblick, wie
reich, wie schön du bist
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
25.01.2020
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