Dienstag, 11. Februar 2020

Die Menschheit, wie blind sie geworden

















Foto:©Elisabeth Anton



Die Menschheit, wie blind sie geworden   





So viel Glück und Leid trägt unser Erdball

Und überall und alles, nur von Menschenhand gemacht

Es scheint, der Mensch bringt, bald, alles zu Fall

Womit Erde und Natur ihn so reichlich bedacht



Die Menschen haben den Weg verloren

Kein Ziel mehr in Sicht, das Güte und Ehrfurcht kennt

Der Mensch hat vergessen, warum er geboren

Alles nur blind, brutal, durch die Zeit rennt



Kriegsschauplätze, an so vielen Stätten dieser Welt

Hungernde, leidende Kinder – von „Erwachsenen“ so „organisiert“

Wehe, wenn die Natur ihr Urteil über Menschen und Erde fällt

Weil sie all diese Verschwendung, Herzlosigkeit nicht mehr ignoriert



So reich unsere Felder, Berge, der Erdball

Gletscher schmelzen, das Meer nimmt sich Land zurück

Flüsse trocknen aus, Kriege bringen alles zu Fall

Was einst der Menschheit leises Glück



Wenn auf diesem reichen Erdball

Kinder verhungern, Opfer von Krieg und wütender Zerstörung

Dann bringt diese ehrfurchtslose Menschheit alles zu Fall

Zu spät die Reue, wenn alles im Abgrund, ausgelöscht, ohne Hoffnung



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                24.01.2020

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Sei dankbar, kannst du auch in finsterer Dunkelheit Licht sehen

                  Foto:©Elisabeth Anton     Sei dankbar, kannst du auch in finsterer Dunkelheit Licht sehen       Wenn er auch grau der ...