Foto:©Elisabeth Anton
Hatzfeld, du
unverwechselbare Erinnerung
Stille draußen. Alles in den Mantel des Regens gehüllt
Saftiges Grün, Blumenpracht schmücken den Garten
Manchmal bleiben bestimmte Träume unerfüllt
Manche lieber vergessen, auf neue Chancen warten
Manchmal stehst du mutterseelenallein im Leben
Wie in Stein gemauert, obwohl keine Wand zu sehen
Manchmal ist dein Weg nur Tränen und Geben
Manchmal kannst du auch vor Licht und Sterne stehen
Wie die vier Jahreszeiten uns reich begleiten
So sind auch unsere Stunden – mal einfarbig, mal bunt
Meine Erinnerung berührt eben heimatliche Weiten
Alte Heimatlieder entströmen, still und leise, meinem Mund
Wo sind die Zeiten, die Jahrzehnte nur geblieben
Wo sind die Menschen, die mir Freunde, einst sehr nah
Wer hat den Fluss dieser Stunden nur getrieben
Dass alles so und nicht anders geschah
Heimweh hält mein Herz eng umschlungen
Heimweh erinnert mich an Daheim, meiner Seele Wohltat
Die Kinder lauschten, wenn die Alten gesungen
Ich schließe meine Augen, sehe Gassen, der Felder goldene Saat
Ich sehe die Getreidewogen tanzen im Sommerwind
Die samtweichen Rosen im Garten, ihre stolze Schönheit
Erinnere mich, wie schön es war, als ich noch Kind
Leben, Natur wurden gelebt. Geliebt, geachtet Mensch und Zeit
Ich drehe, in Gedanken, unsere Jahrzehnte auf „Zurück!“
Umarme sie sanft, meine Heimat, die ewig wunderbare Hoffnung
Heimat, du mein Hatzfeld, was bist du ein so stilles Glück
Gelebter Stunden. Leben, Natur, die Liebe – Wirklichkeiten meiner Erinnerung
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
14.07.2009

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