Montag, 18. Mai 2020

Wandern im Rhythmus der Vergänglichkeit

















Foto:©Elisabeth Anton


Wandern im Rhythmus der Vergänglichkeit                       





Wolkenberge schlucken das Sonnenlicht

Umarmen die Schönheit der Welt

Regnen, regnen wollen sie nicht

Nur zeigen, was der Augenblick erzählt



Der Tag neigt sich langsam zur Ruh

Der Abend wird nächtliches Schweigen

Die Zeit schließt ihre Tore zu

Vergänglichkeit stoppt ihn nicht, ihren Reigen



So wandern sie täglich, unaufhaltbar

Augenblick, Stunden, Jahre, die Zeit

Kaum Frühling, schon zu Ende das Jahr

Jahreszeiten, das Leben – nur Sklaven der Vergänglichkeit



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 15.05.2020




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