Foto:©Elisabeth Anton
Die Macht der Vergänglichkeit
Wie spürbar der Morgen seine Stille
trägt
Die Zeit, als ob sie stillsteht
Der stumme Wind die Zweige bewegt
Herbstwelken, herzlos seine Wege
geht
Im Strom der Vergänglichkeit, welch
Farbenpracht thront
Bunte Blätter verlassen zaghaft
ihren Baum
Das Vogelnest leer. Dort, niemand
mehr wohnt
Seit er vorbei, der märchenhafte Sommertraum
Morgenröte bemalt den Horizont
Als ob die Zeit sich ausruhen
will
Überall dieses sichtbare Welken thront
Baumkronen bald leer, so leise, so
still
So still, in aller Würde, fegt der
Wind sie fort
Die Blätterpracht der alten Baumkronen
Farben verschwinden, wo einst
blühender Ort
Vergänglichkeit und Welken, wie majestätisch
sie thronen
Immer und überall, wird es sie geben
Der vier Jahreszeiten unverwechselbare
Einzigartigkeit
Und wenn dem Jahr seine Herbstzeit gegeben
Kann man sie sehen, spüren, die Macht
der Vergänglichkeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
09.10.2019
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