Freitag, 12. Juni 2020

Die Macht der Vergänglichkeit






















Foto:©Elisabeth Anton


Die Macht der Vergänglichkeit    





Wie spürbar der Morgen seine Stille trägt

Die Zeit, als ob sie stillsteht

Der stumme Wind die Zweige bewegt

Herbstwelken, herzlos seine Wege geht



Im Strom der Vergänglichkeit, welch Farbenpracht thront

Bunte Blätter verlassen zaghaft ihren Baum

Das Vogelnest leer. Dort, niemand mehr wohnt

Seit er vorbei, der märchenhafte Sommertraum



Morgenröte bemalt den Horizont

Als ob die Zeit sich ausruhen will

Überall dieses sichtbare Welken thront

Baumkronen bald leer, so leise, so still



So still, in aller Würde, fegt der Wind sie fort

Die Blätterpracht der alten Baumkronen

Farben verschwinden, wo einst blühender Ort

Vergänglichkeit und Welken, wie majestätisch sie thronen



Immer und überall, wird es sie geben

Der vier Jahreszeiten unverwechselbare Einzigartigkeit

Und wenn dem Jahr seine Herbstzeit gegeben

Kann man sie sehen, spüren, die Macht der Vergänglichkeit



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              09.10.2019


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