Donnerstag, 18. Juni 2020

Manchmal fehlt nur das Glück

















Foto:©Elisabeth Anton


Manchmal fehlt nur das Glück               





Überall blühen die Akazien am Wegrand

Der Klatschmohn, in seinem schönsten Kleid

Das Glück reicht ihr nicht seine Hände

Sie sieht sie nicht, diese Blütenschönheit



Der Duft hüllt sie sanft und zärtlich ein

Als ob wie Windhauch er sie umarmen will

Sie weint. All ihre Jahrzehnte, ihr Sein

Standen, stehen im Schatten, wortlos, still



Sie hat es heute auch nicht gespürt

Seiner Liebe stilles Begehren

Er ließ sie auch heute allein, unberührt

Gegen Liebe und Schicksal kann man sich nicht wehren



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              27.05.2019



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