Foto:©Elisabeth Anton
Manchmal fehlt nur das Glück
Überall blühen die Akazien am Wegrand
Der Klatschmohn, in seinem schönsten Kleid
Das Glück reicht ihr nicht seine Hände
Sie sieht sie nicht, diese Blütenschönheit
Der Duft hüllt sie sanft und zärtlich ein
Als ob wie Windhauch er sie umarmen will
Sie weint. All ihre Jahrzehnte, ihr Sein
Standen, stehen im Schatten, wortlos, still
Sie hat es heute auch nicht gespürt
Seiner Liebe stilles Begehren
Er ließ sie auch heute allein, unberührt
Gegen Liebe und Schicksal kann man sich nicht
wehren
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
27.05.2019
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