Mittwoch, 10. Juni 2020

Mein Herrgott, ich spüre, ich weiß

















Foto:©Elisabeth Anton


Mein Herrgott, ich spüre, ich weiß                             





Mein Herrgott, du weißt es genau

Warum ich mich freuen darf, warum weinen

Du weißt, warum mein Leben edel und rau

Warum Sonne und Sterne für mich scheinen



Du hast mich all die Jahre nie übersehen

Nie allein gelassen, in meines Lebens Dunkelheit

Wie schwer es auch war, ich konnte aufrecht weitergehen

Du hast sie immer gesegnet, meine Hoffnung, meine Zeit



So oft danke ich dir – am Morgen, Tag, Abend, bei Nacht

Falte meine Hände, schick mein Gebet zum Himmelszelt

Mein Herrgott, ich spüre, wenn du an mich gedacht

Wenn du sie umarmt, die Sorgen meiner Seelenwelt



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                11.06.2019


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