Foto:©Elisabeth Anton
Schön war es
damals, in meinem Elternhaus
Die Nacht muss langsam gehen
Der Tag schiebt sie in weite Ferne
Die Pferde schon vor ihrem Wagen stehen
Es geht hinaus aufs Feld. Was hörte ich das gerne
Wenn er durch die Gassen gefahren
Mit seinem besonderen Rattern, der alte Pferdewagen
Oft durfte ich mit hinaus aufs Feld fahren
Als Kind, ich stellte tausend Fragen
Warum fressen die Pferde nur Gras, Heu und Mais
Warum können sie den Schroter im Kreise drehen
Warum bevorzugt die Maus Dachboden und Speis
Warum an manchen Tagen keine Winde wehen
Warum müssen wir die Maisstängel „haufen“
Warum werden sie gepresst, die Trauben
Warum kann man Regen nicht kaufen
Warum ist es so schön, an die Macht der Natur zu glauben
Warum müssen wir in Gießkannen das artesische Wasser nach Hause tragen
Warum ist Klee eine Delikatesse für jedes Schwein
Ich durchlöcherte so oft mit meinen Fragen
Es war so schön, mit den Pferden, mitten auf dem Feld zu sein
Meine Kindheit, von einer Traumwelt umhüllt
Geprägt von den Schönheiten von Heimat und Zuhaus´
Heimatjahre, mit so viel Reichtümer ihr mein Leben erfüllt
Schön war es damals, daheim in der Heimat, in meinem Elternhaus
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
17.05.2020

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