Sonntag, 21. Juni 2020

Schön war es damals, in meinem Elternhaus

















Foto:©Elisabeth Anton


Schön war es damals, in meinem Elternhaus                     





Die Nacht muss langsam gehen

Der Tag schiebt sie in weite Ferne

Die Pferde schon vor ihrem Wagen stehen

Es geht hinaus aufs Feld. Was hörte ich das gerne



Wenn er durch die Gassen gefahren

Mit seinem besonderen Rattern, der alte Pferdewagen

Oft durfte ich mit hinaus aufs Feld fahren

Als Kind, ich stellte tausend Fragen



Warum fressen die Pferde nur Gras, Heu und Mais

Warum können sie den Schroter im Kreise drehen

Warum bevorzugt die Maus Dachboden und Speis

Warum an manchen Tagen keine Winde wehen



Warum müssen wir die Maisstängel „haufen“

Warum werden sie gepresst, die Trauben

Warum kann man Regen nicht kaufen

Warum ist es so schön, an die Macht der Natur zu glauben



Warum müssen wir in Gießkannen das artesische Wasser nach Hause tragen

Warum ist Klee eine Delikatesse für jedes Schwein

Ich durchlöcherte so oft mit meinen Fragen

Es war so schön, mit den Pferden, mitten auf dem Feld zu sein



Meine Kindheit, von einer Traumwelt umhüllt

Geprägt von den Schönheiten von Heimat und Zuhaus´

Heimatjahre, mit so viel Reichtümer ihr mein Leben erfüllt

Schön war es damals, daheim in der Heimat, in meinem Elternhaus



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               17.05.2020






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