Foto:©Elisabeth Anton
Vergänglichkeit,
sie kennt kein Erbarmen
Wenn der Geigenbogen sie streift, seine Saiten
Als ob er alles mitnimmt, auch die Zeit
Augenblicke mal nah, man in endlosen Weiten
Doch immer und stetig auf dem Weg zur Ewigkeit
Wenn er leise tickt, im Vorwärtsgang
Der unermüdliche Zeiger der Uhr
Welken die Baumkronen, dort am Berghang
Die Zeit graviert sie überall ein, ihre Spur
Wie Tag und Nacht sich nie umarmen
So geht sie niemals rückwärts, deine Lebensuhr
Vergänglichkeit, sie kennt kein Erbarmen
Ob mit Tränen oder Rosen gepflastert, deine Weges Spur
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
03.06.2020
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