Dienstag, 9. Juni 2020

Vergänglichkeit, sie kennt kein Erbarmen






Foto:©Elisabeth Anton


Vergänglichkeit, sie kennt kein Erbarmen                                       





Wenn der Geigenbogen sie streift, seine Saiten

Als ob er alles mitnimmt, auch die Zeit

Augenblicke mal nah, man in endlosen Weiten

Doch immer und stetig auf dem Weg zur Ewigkeit



Wenn er leise tickt, im Vorwärtsgang

Der unermüdliche Zeiger der Uhr

Welken die Baumkronen, dort am Berghang

Die Zeit graviert sie überall ein, ihre Spur



Wie Tag und Nacht sich nie umarmen

So geht sie niemals rückwärts, deine Lebensuhr

Vergänglichkeit, sie kennt kein Erbarmen

Ob mit Tränen oder Rosen gepflastert, deine Weges Spur



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 03.06.2020




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