Foto:©Elisabeth Anton
Heimat, alles ist so anders geworden
Es tut so weh,
dich kaum noch wiederzufinden
Die Jahrzehnte,
die vergangen, veränderten dein Gesicht
Blumen, heute
auch noch zu sehen, nur Garben wird keiner mehr binden
Alles
veränderte sich. Die Geschichte stets der Wandlung Gericht
Hier noch ein
Haus mit unveränderten Formen
Genau wie
damals, steht es heute noch vor mir
Die Jugend lebt
ihre Ziele, ihre eigenen Normen
Alles ist
anders geworden. Wenige Bekannte nur noch hier
Ich wandle
durch die Gassen, habe sie dabei, meine Erinnerung
Ich versuche,
vor jedem Haus, die Menschen von damals zu sehen
Welch
Sonntagnachmittag! Welch Sein von Erinnern und Hoffnung
Mit Tränen in
den Augen muss ich schweigend weitergehen
Heimat! Ein
Viertel Jahrhundert dich so verändert hat
Auch du musst
den Weg der Geschichte mitgehen
Die alte Eiche
im Park, die Blumen in den Gassen dieser Stadt
Alt und Neu
kann man wie in einem Bild sehen
Mein Auge
schaut durch seines Herzens Heimweh
Heimweh nach
einer Zeit, die niemals wiederkehrt
Erinnerungen
leben, wenn ich vor der Kirche steh
Vieles hat mich
das letzte Viertel Jahrhundert gelehrt
Das Leben ist
ein Weg zwischen War, Ist und Sein
Den auch du
gehen musst, du meine Heimat Hatzfeld
In Gedanken
träume ich mich zurück, stehe vor dem Bahnhof, allein
Alles so neu,
so fremd. Was doch der Lauf der Zeit so alles bestellt
Dein Gesicht,
du meine Heimat, trägt ein neues Kleid
Manche Gassen
tragen noch die alte Erinnerung in sich
Hatzfeld, auch
du gehörst - wie alles - dem Schritt der Vergänglichkeit
Mein Herz
behält die Wärme der Heimat, Erinnerungen machen dich unvergesslich
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
11.06.2005

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