Foto:©Elisabeth
Anton
Heimaterinnerungen, welch
Seelenfest
Morgendüfte
der Stille, sie streicheln mich
Ich
bin dem Wunder „Natur“ so endlos nah
Morgentautropfen
verzaubern mich
Ich
atme Sommermorgen auf der Veranda
Die
Sonne steigt am Horizont empor
Sie
will Mensch und Heimat beglücken
Ich
atme Sommer. Sperrangelweit offen, das Gartentor
Wer
immer auch in Not, es hieß: „Zusammenrücken“
Zusammenrücken,
zu jeder Stunde behilflich sein
Ob
Mensch, ob Blume, Hund, Hahn oder Schwein
Wenn
dir die Not den Atem nahm, warst du nie allein
In
der Heimat, da konnte Mensch Nachbar, Nachbar Mensch sein
Schwalbengezwitscher
so leise, so sanft, so zart
Bis
an mein Ohr, tief in die Seele, diese Zaubersymphonie
Was
sie sich wohl erzählen, wenn bald ihr Start
Sie
weit in den Süden führt. Sie vergessen es nie
Sie
kommen immer wieder nach Hause, in jedem Jahr
Ich
liebe ihre Baukunst, ihre Fürsorge für ihre Kinder im Nest
Heimatjahrzehnte,
welch heiliger Reichtum unser Sein war
Wenn
ich Heimat gespürt, mein ganz besonderes Seelenfest
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
26.06.2014

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