Donnerstag, 23. Juli 2020

Heimaterinnerungen, welch Seelenfest

















Foto:©Elisabeth Anton


Heimaterinnerungen, welch Seelenfest                                





Morgendüfte der Stille, sie streicheln mich

Ich bin dem Wunder „Natur“ so endlos nah

Morgentautropfen verzaubern mich

Ich atme Sommermorgen auf der Veranda



Die Sonne steigt am Horizont empor

Sie will Mensch und Heimat beglücken

Ich atme Sommer. Sperrangelweit offen, das Gartentor

Wer immer auch in Not, es hieß: „Zusammenrücken“



Zusammenrücken, zu jeder Stunde behilflich sein

Ob Mensch, ob Blume, Hund, Hahn oder Schwein

Wenn dir die Not den Atem nahm, warst du nie allein

In der Heimat, da konnte Mensch Nachbar, Nachbar Mensch sein



Schwalbengezwitscher so leise, so sanft, so zart

Bis an mein Ohr, tief in die Seele, diese Zaubersymphonie

Was sie sich wohl erzählen, wenn bald ihr Start

Sie weit in den Süden führt. Sie vergessen es nie



Sie kommen immer wieder nach Hause, in jedem Jahr

Ich liebe ihre Baukunst, ihre Fürsorge für ihre Kinder im Nest

Heimatjahrzehnte, welch heiliger Reichtum unser Sein war

Wenn ich Heimat gespürt, mein ganz besonderes Seelenfest



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                26.06.2014




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Zufriedenheit, welch Reichtum

                  Foto:©Elisabeth Anton     Zufriedenheit, welch Reichtum                                             Zufriedenheit, wel...