Foto:©Elisabeth
Anton
Meine Jahrzehnte – welch
Glück, welch Tränenmeer
All
die Jahrzehnte, mein ganzes Leben
Welch
Wege voller Moos, Dornen, Samt und Stein
Mir
ward´ ein reicher Paradiesgarten gegeben
Wie
er reicher nicht konnte sein
Bis
zu jenem Tag, jenem fatalen Augenblick
Als
sie da, meine erste Schicksalstragödie
Mutter
zu sein, dabei verlassen vom Glück
Unseres
Kindes Gesundheit, meine Lebenstragödie
Weinen,
bangen, hoffen, die vielen Tränen
Weil
es nicht gesund, unser Kind
So
oft konnte ich die gleiche Frage erwähnen
Doch
die Antwort kam nicht, auch nicht vom Wind
Dann,
welch Zeit voller Freude, Leid und Sorgen
Dennoch
lebten wir „unser Glück“
Bis,
eines Tages, die nächsten Sorgen
Deine
Alzheimer Krankheit, dieser Weg ohne Zurück
Meine
liebsten Menschen, ein Leben ohne Genesung
Welch
bitterschwere Zeit, voller Sorgen und Leid
Zu
meinem Schmerz durch unseres Kindes Behinderung
Der
nächste Schmerz, deine Alzheimer Krankheit
Seither
hüllt der Schmerz meine Tage in Tränen
Und
mein Tränenmeer schmückt auch die Nacht
Vergebens,
vergangenes Glück zu ersehnen
Es
kommt nie mehr zurück, wie oft ich auch daran gedacht
Mein
Leben - welch Liebe, welch Hoffnung, welch Glück
Mein
Leben - welch Traurigkeit, welch Schmerz, welch Tränenmeer
Es
tut so weh, weil diese Schicksale ohne Zurück
Meine
Kraft so ausgelaugt, doch das Glas meiner Hoffnung nie leer
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
21.06.2014
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