Foto:©Elisabeth
Anton
Mein
Hatzfeld, so schmal geworden, deine Heimatspur
Herbst in meiner Heimat. Ein kühler Morgen
Dein Friedhof, er schweigt für die Ewigkeit
Heimat, das sind die Zeit, der Mensch, die Sorgen
Wenn dein Abendrot sich wortlos neigt
Und wenn die Sonne bald wieder am Horizont
Schickt sie ihre Strahlen zu jedem Haus, jedem Grabstein
Hatzfelder Friedhof, im Westen der Stadt er thront
Um Mahnmal für Erinnerung, Ehrfurcht und Heimat zu sein
Generationen ruhen hier in Frieden, für ewige Zeit
Manche Namen schon gelöscht, eine Ruine manch Elternhaus
Hatzfelder Friedhof, der Heimat Vergänglichkeit
Viele finden Frieden, viele zogen in die Welt hinaus
Blumen und Kerzen schmücken manchen Grabstein
Hohes Gras überwuchert manches Grab, manchen Namen
Hier, noch ein Grab zu sehen, längst vergessen, allein
Ausgelöscht das Leben, geblieben nur die Namen
Hier, hier stand einst ihr Grabstein
Jetzt, seit vielen Jahren umgefallen
Die Toten, sie blieben in ihrer Heimat allein
Hatzfeld, wie lange wohl deine Erinnerungen noch hallen
Heimat, du Opfer von Geschichte und Völkerwanderung
Du Opfer von Wirtschaftsmacht und Diktatur
Noch eine Weile wird sie leben, meines Heimwehs Erinnerung
Du mein Hatzfeld, so schmal geworden, deine Heimatspur
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
04.09.2012

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