Dienstag, 11. August 2020

Schau auch du mal zur Vergänglichkeit

















Foto:©Elisabeth Anton


Schau auch du mal zur Vergänglichkeit                     





Wenn die Baumkronen sich majestätisch neigen

Im Rhythmus von Wind und Vergänglichkeit

Tanzen Blätter ihren letzten Herbstreigen

Im bunten Farbenmeer der Zeit



Wenn die Nacht den Tag ersehnt

Damit sie ausruht, von der Stille der Dunkelheit

Der Tag schon seine Wünsche erwähnt

Dann wandert „Leben“ durch deine Zeit



Die Dämmerung trägt sie fort, die Nacht

Der Morgen krönt Sonnenaufgang am Horizont

Wie still die Vergänglichkeit unsere Welt bewacht

Schon ein neuer Tag über Sein und Gehen thront



In diesem leisen Schritt der unaufhaltsamen Zeit

Nimmt sie, so schnell, all unsere Jahrzehnte mit

Sie ist so grausam, diese grenzenlose Vergänglichkeit

Sie verschont uns mit keinem einzigen Schritt



Daher, schau auch du mal auf deine Uhr

Schau auch mal auf den Sinn von Sein und Vergehen

Versuche sie reich zu füllen, deiner Jahrzehnte Spur

Um im Herbst deines Lebens, vor edlen Erinnerungen zu stehen



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 10.10.2019


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Möge „Frieden“ unser Leben sein

                  Foto:©Elisabeth Anton     Möge „Frieden“ unser Leben sein                                        Im leisen Wind wiegen...