Foto:©Elisabeth Anton
Schau auch du mal zur Vergänglichkeit
Wenn die Baumkronen sich majestätisch
neigen
Im Rhythmus von Wind und Vergänglichkeit
Tanzen Blätter ihren letzten Herbstreigen
Im bunten Farbenmeer der Zeit
Wenn die Nacht den Tag ersehnt
Damit sie ausruht, von der Stille
der Dunkelheit
Der Tag schon seine Wünsche erwähnt
Dann wandert „Leben“ durch deine
Zeit
Die Dämmerung trägt sie fort, die
Nacht
Der Morgen krönt Sonnenaufgang am
Horizont
Wie still die Vergänglichkeit unsere
Welt bewacht
Schon ein neuer Tag über Sein und
Gehen thront
In diesem leisen Schritt der unaufhaltsamen
Zeit
Nimmt sie, so schnell, all unsere
Jahrzehnte mit
Sie ist so grausam, diese grenzenlose
Vergänglichkeit
Sie verschont uns mit keinem einzigen
Schritt
Daher, schau auch du mal auf deine
Uhr
Schau auch mal auf den Sinn von Sein
und Vergehen
Versuche sie reich zu füllen,
deiner Jahrzehnte Spur
Um im Herbst deines Lebens, vor edlen
Erinnerungen zu stehen
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.10.2019
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