Foto:©Elisabeth Anton
Des Schicksals Glück, des Schicksals Tragödie
So gerne wäre ich jetzt daheim
Im Garten, unter dem Zwetschenbaum
Wo es so wohltuend, weil daheim
Wo er so voller Hoffnung, jeder Traum
So gerne wäre ich wieder zuhaus
Am Schweinestall lehnend, das Grunzen hören
Noch einmal nur, die Zeit in meinem Elternhaus
Im Garten, zwischen Petersilie, Kohlrabi, Paprika, Möhren
Noch einmal das Wasser vom artesischen Brunnen genießen
Den täglichen Reichtum der Wasser- und Honigmelonen
Erinnerungen, was könnt ihr so wortlos fließen
Wie gerne wieder in der Spengelgass wohnen
Heimweh, du bist schon wieder auf den Spuren
Meiner gelebten Jahrzehnte, stilles und lautes Glück
Ich liebte es, wenn Pferdewagen durch die Staubwolken fuhren
In Gedanken kehre ich, seit 32 Jahren, in meine Heimat zurück
Fahre ich nach Hause, in meine Heimat Hatzfeld
Grüßen mich Kornblumen und Klatschmohn. Welch Erinnerung
Diese Fahrt von der einen in die andere Welt
Eine Schicksalstragödie, der Mächtigen sinnlose Völkerwanderung
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
06.09.2012

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