Samstag, 26. September 2020

Herbst, welch Schönheit, welch stumme Wunden

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto:©Elisabeth Anton

 

Herbst, welch Schönheit, welch stumme Wunden                       

 

Stille ruht, im schweigenden Augenblick

Der Herbstwind lässt die Baumkronen sich wiegen

Erinnerungen, sie kommen lautlos zurück

Wenn wir uns in den Armen liegen

 

Der Herbst, schon wieder zeigt er seine Macht

Jahreszeiten lassen blühen, gedeihen, welken

Bald ist sie dahin, der Baumkronen Farbenpracht

Blätter fallen zur Erde. Zeit und Schönheit, nicht zu vererben

 

Herbstzauber, er nimmt alles wieder mit

Was die Natur zu einem Farbenkleid genäht

Leben, wie leise, wie lautlos, deiner Vergänglichkeit Schritt

Wenn vor mir die kahle Baumkrone steht

 

Der Wind, die Jahreszeit, die Stunden

Sie nahmen alles mit, was des Herbstes Schönheit war

Blätterwelken, welch tiefe, welch stumme Wunden

Denke ich daran, dass es eben noch Sommer war…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 23.09.2020

 

 

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