Foto:©Elisabeth Anton
Herbst, welch Schönheit, welch stumme Wunden
Stille ruht, im schweigenden Augenblick
Der Herbstwind lässt die Baumkronen sich wiegen
Erinnerungen, sie kommen lautlos zurück
Wenn wir uns in den Armen liegen
Der Herbst, schon wieder zeigt er seine Macht
Jahreszeiten lassen blühen, gedeihen, welken
Bald ist sie dahin, der Baumkronen Farbenpracht
Blätter fallen zur Erde. Zeit und Schönheit, nicht zu vererben
Herbstzauber, er nimmt alles wieder mit
Was die Natur zu einem Farbenkleid genäht
Leben, wie leise, wie lautlos, deiner Vergänglichkeit Schritt
Wenn vor mir die kahle Baumkrone steht
Der Wind, die Jahreszeit, die Stunden
Sie nahmen alles mit, was des Herbstes Schönheit war
Blätterwelken, welch tiefe, welch stumme Wunden
Denke ich daran, dass es eben noch Sommer war…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
23.09.2020
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