Foto:©Elisabeth Anton
Heimat ausgelöscht, Muttersprache, Brauchtum
Nur mein Heimweh lebt
Ich schließe meine Augen, mein Heimweh so leise
In Gedanken will ich vor meinem Elternhaus stehen
Jahrzehnte so reich, so wertvoll, so weise
Durfte Heimat spüren, durch stumme Gassen gehen
Die Gassen, ihre Geschichten, jedes Haus sein Gesicht
Heimatjahre, das sind die Romanbände des Lebens
Vergessen, vergessen kann ich nicht
Alles was ich erlebt, es war nicht vergebens
Heimweh nach meinem Elternhaus, meiner Heimat
Stirbt nie, auch nicht mit der Zeit
So fremd geworden, meine Heimatstadt
Verschwunden die Menschen, Sprache, Heimatgeborgenheit
Weil herzlose Leute diese Geschichte schreiben
Ohne zu wissen, ohne zu ahnen, was Heimat wirklich ist
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
17.12.2020

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