Foto:©Elisabeth Anton
Verzweiflung, Hilflosigkeit, Triumpf
Erinnerungen aus der Diktaturzeit
So viele Nächte nicht geschlafen
Erstickende Angst, graue Wolkenschleier
Dieses ewige „Antreten!“
So plötzlich, diese ewige Machtgier
Nachts, keine Alpträume
Sondern schlaflose Stunden
Als ob am Morgen, der Körper
Sein Knochenskelett zerbrechen hört
Ein Gefühl der Ohnmacht
Der Verzweiflung, der Hilflosigkeit
Und dennoch, nach jedem Verhör
Die geballte Kraft
Den unsichtbaren Triumpf zu genießen
Weil SIE, die Welt meiner Gedanken
Weder sehen, kennen noch hören konnten…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.04.2020
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