Samstag, 17. April 2021

Meine Heimat, mein Heimweh


 

 

 

 

 

 

 

 

 
Foto:©Elisabeth Anton

 

Meine Heimat, mein Heimweh              

 

Wohin der Wind auch mein Heimweh treibt

Sein Endziel ist immer meine Heimat Hatzfeld

Tief in mir diese reiche Erinnerung bleibt

Die mir Bilder aufklappt - ob Gassen, Hof, Garten, Feld

 

Denke ich heute an „Geschichte“ zurück

Streift mich die Angst, wozu Menschen fähig

Nur wenige schätzen es noch, das Heimatglück

Grauenvoll, wozu organisierte Völkerwanderungen fähig

 

Heimat erhalten, daheim wohnen

Ihren Fortschritt beflügeln, ihre Blütezeit

Heimat, mit Sitten, Brauchtum, Lieder, belohnen

Das wäre normal für Mensch und Menschheit

 

Nein, die Mächtigen dieser Erde, skrupellos organisieren

Völkerwanderungen jeglicher Art, zu gewünschter Zeit

Manche Orte, als ob verdammt zum Planieren

Heimat lieben, leben, erhalten, das verlernte die Menschheit

 

Welch Generationenmosaik, in meinem Hatzfeld

Welch Blütezeit und Verfall zugleich

Was würden unsere Ahnen bitterlich weinen, um ihr Hatzfeld

Haben geschuftet, geopfert, dass ihre Heimat schön und reich

 

Und das alles verschwunden, nur wegen Diktaturwahn

Weil die Welt schon zu viel an Herz und Ehrfurcht verloren

Was ist er so mörderisch, dieser Zeitenzahn

Wenn es nicht mehr wichtig, wo du gelebt, gespielt, geboren

 

Heimat zu zerstören, zu ignorieren

Das ist der letzte Schritt vor dem Abgrund

Mein Hatzfeld, deine Jahrhunderte komponieren

Deiner Ahnen Fleiß, Gier der Wirtschaftsmächte zur aktuellen Stund´

 

Ich weine um dich, du mein geliebtes Hatzfeld

Ich vermisse unsere Jahrzehnte, unser gelebtes Heimatglück

Diktaturen müssen verschwinden, auf der ganzen Welt

Damit Menschen frei entscheiden, wo sie es leben, ihr Heimatglück

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  18.09.2012

 

 

 

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