Foto:©Elisabeth
Anton
Meine Heimat, mein Heimweh
Wohin der Wind auch mein Heimweh treibt
Sein Endziel ist immer meine Heimat Hatzfeld
Tief in mir diese reiche Erinnerung bleibt
Die mir Bilder aufklappt - ob Gassen, Hof, Garten, Feld
Denke ich heute an „Geschichte“ zurück
Streift mich die Angst, wozu Menschen fähig
Nur wenige schätzen es noch, das Heimatglück
Grauenvoll, wozu organisierte Völkerwanderungen fähig
Heimat erhalten, daheim wohnen
Ihren Fortschritt beflügeln, ihre Blütezeit
Heimat, mit Sitten, Brauchtum, Lieder, belohnen
Das wäre normal für Mensch und Menschheit
Nein, die Mächtigen dieser Erde, skrupellos organisieren
Völkerwanderungen jeglicher Art, zu gewünschter Zeit
Manche Orte, als ob verdammt zum Planieren
Heimat lieben, leben, erhalten, das verlernte die Menschheit
Welch Generationenmosaik, in meinem Hatzfeld
Welch Blütezeit und Verfall zugleich
Was würden unsere Ahnen bitterlich weinen, um ihr Hatzfeld
Haben geschuftet, geopfert, dass ihre Heimat schön und reich
Und das alles verschwunden, nur wegen Diktaturwahn
Weil die Welt schon zu viel an Herz und Ehrfurcht verloren
Was ist er so mörderisch, dieser Zeitenzahn
Wenn es nicht mehr wichtig, wo du gelebt, gespielt, geboren
Heimat zu zerstören, zu ignorieren
Das ist der letzte Schritt vor dem Abgrund
Mein Hatzfeld, deine Jahrhunderte komponieren
Deiner Ahnen Fleiß, Gier der Wirtschaftsmächte zur aktuellen Stund´
Ich weine um dich, du mein geliebtes Hatzfeld
Ich vermisse unsere Jahrzehnte, unser gelebtes Heimatglück
Diktaturen müssen verschwinden, auf der ganzen Welt
Damit Menschen frei entscheiden, wo sie es leben, ihr Heimatglück
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.09.2012

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