Foto:©Elisabeth Anton
Wie schön sie ist, unsere Welt
Der Sperling breitet seine Flügel
Sitzt am Rand vom Futterhaus
In der Ferne, Sonnenuntergang über Wald, Hügel
Auch dieser Tag bald wieder aus
Die Meise nähert sich nur zaghaft
Weil sie nicht weiß, darf sie oder darf sie nicht
Will er, der Sperling, ihre Freundschaft
Oder verschwindet sie besser, im Abendlicht
Zwei Vögel, ein Futterhaus
Sie klammern sich fest, am Häuschenrand
Jeder genießt, Schmaus um Schmaus
Es scheint so friedlich, dieses idyllische Band
Der Hunger ließ sie wohl Freunde sein
Jeder pickte seine Körner in aller Ruhe auf
Wie schön, wie friedlich, kann unsere Welt sein
Schaut das Herz zur Sonne hoch, bergauf…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.07.2021
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